Kultur 1

Kulturkoordination

Die Kulturkoordination im Büro des Oberbürgermeisters ist die städtische Ansprechpartnerin in allen kulturellen Fragen. Die Kulturkoordination

  • plant die Entwicklung der Kultur in Worms
  • führt die Geschäfte von Kulturausschuss und Kunstbeirat
  • entwickelt die Wormser Kulturprofile Nibelungen, Dom, Luther und Jüdisches Worms
  • koordiniert die Kultur mit Tourismus, Stadtmarketing, Stadtentwicklung und der Kultur- und Veranstaltungs GmbH
  • vertritt die Stadt in den Kulturnetzen der Metropolregionen Rhein Neckar, Rhein-Main sowie in Rheinhessen
  • leitet den Worms-Verlag
  • kümmert sich um die gemeinsamen Kulturprojekte mit dem Land
  • organisiert den Wormser Kultursommer, das Festival „wunderhoeren – Tage alter Musik und Literatur“ und zahlreiche Spartenprojekte wie die Literaturinitiative
  • plant und moderiert Kooperationsprojekte mit der freien Szene (Jugendkunstschule moKKa) und dem Ehrenamt (Spectaculum)
  • fördert die kulturtreibenden Vereine.

Das Budget der Kulturkoordination beträgt 3.597.000 Euro. 2015 sind darin rund 2,8 Millionen Euro städtische Zuschüsse an die Kultur- und Veranstaltungs GmbH/ Sondervermögen enthalten (Betriebskostenzuschuss einschließlich Betrieb des Wormser sowie Zuschüsse für Jazz & Joy und Spectaculum). Der übrige Budgetanteil dient überwiegend der Projektförderung (zum Beispiel: Kulturnacht, Kultursommer, Tage alter Musik, Welterbe SCHUM, Heylshof) und der Förderung der kulturtreibenden Vereine (Bühnen und Podeste, Projektförderung, Mietzuschuss im „Wormser“).

Hier sind auch die Einnahmen von etwa 79.000 Euro (Eintritt, Spenden, Sponsoring, Zuschüsse) veranschlagt, im Wesentlichen bei den größeren Projekten (Tage alter Musik).

Investitionen

Für die Sanierung des städtischen Museums muss die Stadt Worms 150.000 Euro in 2015 aufbringen.

Museen

Seit 01.01.2013 ist das städtische Museum Andreasstift (bisher Teil des Instituts für Stadtgeschichte) zusammen mit dem Nibelungenmuseum (bisher Teil der Kultur- und Veranstaltungs GmbH) als neuer eigenständiger Bereich 4.03 organisiert. Das Museum im Andreasstift zeigt unter anderem reichhaltige archäologische Sammlungen. Das Nibelungenmuseum thematisiert die alte deutsche Sage und stärkt das Wormser Profil als „Nibelungenstadt“. Beide Museen veranstalten auch Sonderausstellungen und diverse Veranstaltungen.

Das vormalige Andreasstift beinhaltet auch die magazinierte Städtische Gemäldegalerie. Das Gebäude wird zudem für Veranstaltungen genutzt. Es ist eines der schönsten Plätze in der Stadt.

Aufgaben des städtischen Museums sind auch die Archäologische Denkmalpflege im Stadtgebiet, die Inventarisierung der Museumsbestände, Beantwortung von Anfragen, Leihverkehr mit anderen Museen sowie laufende fachliche Restaurierung und Konservierung der Objekte in einer eigenen Werkstatt.

Nach dem Vorbild zentraler Museumsdienste in anderen Städten mit einer vielfältigen Museumslandschaft entwickeln seit 2009 die MitarbeiterInnen des Nibelungenmuseums ein übergreifendes Vermittlungsangebot für die zentral gelegenen Wormser Museen. Unter dem Motto „museum live“ offeriert diese Museumsvermittlung Führungen, Seminare und Workshops für Schulklassen aller Altersstufen, Kinder im Vorschulalter und Erwachsene.

Kennzahlen

Das Museum im Andreasstift haben 11.949 Personen besucht und damit deutlich mehr als in den Vorjahren. Im Jahr 2014 zählte das Nibelungenmuseum 20.006 Besuchende. Im Rahmen der Museumspädagogik (museum live) fanden 187 Veranstaltungen statt mit 4.111 Besuchenden.

Aufwendungen und Erträge

  • Kulturkoordination79.000

    € Ertrag

  • 3.597.000

    € Aufwand

  • Museum Andresstift21.900

    € Ertrag

  • 525.200

    € Aufwand

  • Nibelungen­museum69.300

    € Ertrag

  • 585.200

    € Aufwand